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Medizinisches Cannabis: Cannabis auf Rezept zur therapeutischen Behandlung

Erfahre hier alles, was Du über die Therapie mit medizinischem Cannabis wissen musst. Deinen spezialisierten Arzt und das Rezept vermittelt Dir Kanna Medics.

Behandlung mit medizinischem Cannabis – Hoffnung für verschiedene Erkrankungen

Chronische Schmerzen, Migräne, Schlafstörungen und Depressionen, aber auch Übelkeit und Angststörungen: Wenn Patienten erstmals von der Möglichkeit des medizinischen Cannabis erfahren, haben sie in der Regel eine längere Leidensgeschichte hinter sich und bisher kaum Linderung erfahren. Die Option, Cannabis auf Rezept zu erhalten, besteht seit 2017. Den meisten potenziellen Anwendern ist sie jedoch noch unbekannt und findet deshalb wenig Anwendung. Auch viele Ärzte wissen aufgrund mangelnder Aufklärung oder der noch im Anfangsstadium befindlichen Forschung zu wenig über die Anwendungsmöglichkeiten von Cannabinoiden. Lies im Folgenden alles, was Du über die Therapiemöglichkeiten mit medizinischem Cannabis wissen solltest.

Was ist medizinisches Cannabis und wie wird es angewendet?

Bei Cannabis handelt es sich um die Blüten oder Blätter der weiblichen Hanfpflanzen, die den Wirkstoff Tetrahydrocannabinol enthalten. Über Jahrtausende hinweg wurde Cannabis als Heilmittel eingesetzt, bis es Anfang des 20. Jahrhunderts nach und nach in den meisten Ländern verboten wurde. In Deutschland wurde diese Illegalität zumindest für den medizinischen Gebrauch aufgehoben: Wie es bereits vor 1929 der Fall war, kann medizinisches Cannabis – nach Verschreibung durch einen Arzt – heutzutage straffrei in der Apotheke erworben werden.

Dabei darf Cannabis auf Rezept verschrieben werden, wenn

  • zu vermuten ist, dass die Krankheiten und / oder Symptome durch medizinisches Cannabis gelindert werden können und
  • keine therapeutischen Alternativen (mehr) für die Behandlung der Erkrankung vorhanden sind oder dem behandelnden Arzt sinnvoll erscheinen.

Damit die Verordnung von Cannabis von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen wird, müssen weitere Vorbedingungen erfüllt sein und die Behandlung vorher von der Krankenkasse genehmigt werden – bei privaten Krankenkassen entfällt dieser Genehmigungsvorbehalt. Um all unseren Patienten die Therapie mit medizinischem Cannabis zu ermöglichen, setzen wir von Kanna Medics daher auf transparente Selbstzahlung.

Bei der Anwendung stehen Dir verschiedene Optionen zu Verfügung. Grundsätzlich wird medizinisches Cannabis oral eingenommen oder inhaliert. Du hast die dabei Wahl zwischen

  • medizinischen Tropfen
  • Kapseln
  • Medikamenten in Sprayform
  • Inhalation der verdampften Blüten über einen Vaporisator.

Dein behandelnder Arzt wird im Erstgespräch mit Dir abklären, welche Verabreichungsform für Deine Bedürfnisse am sinnvollsten ist.

Welche Risiken birgt die Verwendung von medizinischem Cannabis?

Die Verwendung von medizinischem Cannabis kann verschiedene Risiken und Nebenwirkungen mit sich bringen. Hochdosiertes medizinisches Cannabis kann langfristig zu einer Dosissteigerung und Missbrauch führen – ein plötzlicher Abbruch der Anwendung kann obendrein Entzugssymptome hervorrufen. Der Forschungsstand zu Risiken und Nebenwirkungen von medizinischem Cannabis ist noch uneinheitlich – in jedem Fall sollte medizinisches Cannabis nur auf ärztliche Empfehlung verwendet werden.1

Medizinisches Cannabis: Das sagt der Gesetzgeber

Die Gesetzeslage in Deutschland erlaubt seit 2017 die Verwendung von Cannabis zu medizinischen Zwecken durch das Gesetz “Cannabis als Medizin”. Dieses Gesetz ermöglicht es Ärzten, Cannabis in Form von getrockneten Blüten oder Extrakten zu verschreiben, wenn andere Therapieoptionen nicht ausreichend wirken oder nicht geeignet sind.2

Gemäß § 31 Absatz 6 SGB V2 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Behandlung mit medizinischem Cannabis, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu gehört unter anderem, dass eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistung nicht zur Verfügung steht oder diese im Einzelfall nach der ärztlichen Überzeugung nicht angewendet werden kann.2

Im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) § 3 Absatz 23 ist festgelegt, dass der Umgang mit Betäubungsmitteln grundsätzlich verboten ist, es sei denn, es liegt eine Ausnahme wie die Verschreibung für medizinische Zwecke vor.3

Die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) § 94 regelt weitere Details zur Verschreibung von Betäubungsmitteln, einschließlich medizinischem Cannabis.4

Medizinisches Cannabis: Das sagt der Gesetzgeber

Die Gesetzeslage in Deutschland erlaubt seit 2017 die Verwendung von Cannabis zu medizinischen Zwecken durch das Gesetz “Cannabis als Medizin”. Dieses Gesetz ermöglicht es Ärzten, Cannabis in Form von getrockneten Blüten oder Extrakten zu verschreiben, wenn andere Therapieoptionen nicht ausreichend wirken oder nicht geeignet sind.

Gemäß § 31 Absatz 6 SGB V2 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Behandlung mit medizinischem Cannabis, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu gehört unter anderem, dass eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistung nicht zur Verfügung steht oder diese im Einzelfall nach der ärztlichen Überzeugung nicht angewendet werden kann.

Im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) § 3 Absatz 23 ist festgelegt, dass der Umgang mit Betäubungsmitteln grundsätzlich verboten ist, es sei denn, es liegt eine Ausnahme wie die Verschreibung für medizinische Zwecke vor.

Die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) § 94 regelt weitere Details zur Verschreibung von Betäubungsmitteln, einschließlich medizinischem Cannabis.

Wie kann ich medizinisches Cannabis beantragen?

Um medizinisches Cannabis in Deutschland zu beantragen, musst Du bestimmte Schritte befolgen. Zunächst musst Du einen Arzt finden, der bereit ist, Cannabis als Behandlungsoption in Betracht zu ziehen. Dieser Arzt muss dann bei Deiner Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme stellen.5

Der Antrag muss gut begründet sein und klare Angaben darüber enthalten, warum andere Behandlungsmethoden nicht ausreichend sind oder nicht angewendet werden können. Zusätzlich muss Dein Arzt die genaue Dosierung und Art des medizinischen Cannabis, das verschrieben werden soll, angeben.

Sobald die Genehmigung Deiner Krankenkasse vorliegt, kann das medizinische Cannabis mit einem Betäubungsmittelrezept in einer Apotheke abgeholt werden. Sollte der Antrag abgelehnt werden, hast Du das Recht, Widerspruch einzulegen.

Was kann ich tun, wenn mein Antrag auf medizinisches Cannabis abgelehnt wird?

Wenn Dein Antrag auf medizinisches Cannabis abgelehnt wird, gibt es verschiedene Schritte, die Du unternehmen kannst. Wenn Du Widerspruch einlegen willst, solltest Du das innerhalb eines Monats nach Erhalt der Ablehnung Widerspruch tun – ein wichtiger erster Schritt, um den Entscheidungsprozess zu überprüfen.

Widerspruch: Formuliere Deinen Widerspruch klar und präzise und beziehe alle relevanten medizinischen Informationen ein. Du solltest darlegen, warum Du glaubst, dass medizinisches Cannabis für Deine spezifische Situation geeignet ist. Ebenfalls wichtig: Eine ärztliche Stellungnahme, die Deinen Standpunkt unterstützt.

Rechtliche Schritte: Wenn Dein Widerspruch dennoch abgelehnt wird, kannst Du überlegen, rechtliche Schritte einzuleiten. Es kann hilfreich sein, einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen, der Erfahrung mit medizinischem Cannabis hat.

Privatrezept: Eine andere Möglichkeit ist es, medizinisches Cannabis auf eigene Kosten zu beziehen – das geht mit einem Privatrezept, etwa von den Kooperationsärzt*innen von Kanna Medics.

Was kostet medizinisches Cannabis?

Die Kosten für medizinisches Cannabis variieren abhängig vom Präparat und der Apotheke. Im persönlichen Erstgespräch ermittelt Dein behandelnder Kanna Medics Arzt, welches Cannabis-Präparat hinsichtlich Sorte, CBD- und THC-Gehalt das für Dich passende ist, und stellt ein Rezept für Dich aus. Dieses kannst Du bei einer beliebigen Apotheke einlösen und das Präparat sogar bequem zu Dir nach Hause liefern lassen. Der Preis kann dabei je nach Apotheke etwas unterschiedlich ausfallen – marktüblich sind Preise von ca. 8-12 € pro Gramm.

Therapie mit medizinischem Cannabis beantragen – ganz einfach bei Kanna Medics!

Egal, ob Du chronische Schmerzen, Fatigue, psychische Leiden oder vieles mehr behandeln lassen möchtest – zur Linderung verschiedenster Beschwerden vermittelt Kanna Medics Dir die Therapie mit medizinischem Cannabis bei qualifizierten, spezialisierten Ärzten – schnell, einfach und legal.

Nach einer unkomplizierten Online- Anfrage und Deinem Erstgespräch vor Ort verläuft die Therapie mit Kanna Medics bequem von zu Hause: Über Videosprechstunde kannst Du regelmäßige Nachsorgetermine bei Deinem betreuenden Arzt besonders einfach wahrnehmen. Durch die kontinuierliche Begleitung und, wenn nötig, Anpassung Deiner Therapie sorgen wir für ein optimales Behandlungsergebnis.

Du hast noch offene Fragen zur Therapie mit medizinischem Cannabis oder möchtest direkt ein Beratungsgespräch vereinbaren? Dann kontaktiere uns jetzt.

FAQ – häufige Fragen zum Thema medizinisches Cannabis

Was ist medizinisches Cannabis und wie unterscheidet es sich von herkömmlichem Cannabis?

Medizinisches Cannabis ist Cannabis, das zur Behandlung von gesundheitlichen Problemen verwendet wird. Es enthält die gleichen Inhaltsstoffe wie herkömmliches Cannabis (THC und CBD), wird jedoch unter kontrollierten Bedingungen angebaut und verarbeitet.

Medizinisches Cannabis kann bei einer Vielzahl von Erkrankungen verschrieben werden, darunter chronische Schmerzen, Multiple Sklerose, Epilepsie und bestimmte Arten von Krebs.

Die Hauptwirkstoffe in medizinischem Cannabis sind THC und CBD. THC wirkt schmerzstillend und appetitanregend, während CBD entzündungshemmend wirkt und Angstzustände lindern kann.

Um medizinisches Cannabis zu beantragen, musst Du einen Arzt finden, der bereit ist, es zu verschreiben. Der Arzt stellt dann einen Antrag bei Deiner Krankenkasse.

Die Kosten für medizinisches Cannabis werden von der Krankenkasse übernommen, wenn der Arzt nachweisen kann, dass andere Behandlungsmethoden nicht ausreichend sind oder nicht angewendet werden können.

Wenn Dein Antrag auf medizinisches Cannabis abgelehnt wird, kannst du innerhalb eines Monats Widerspruch einlegen. Es kann unter Umständen hilfreich sein, einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen.

Mögliche Nebenwirkungen von medizinischem Cannabis können unter anderem Schwindel, Müdigkeit, Übelkeit und Veränderungen der Stimmung sein. Sprich mit Deinem Arzt über mögliche Nebenwirkungen und deren Management.

In Deutschland ist es nicht legal, Cannabis selbst anzubauen. Medizinisches Cannabis muss über eine Apotheke bezogen werden, die es aus lizenzierten Anbauquellen bezieht.

Literaturverzeichnis

  1. Bundesgesetzblatt BGBl. Online-Archiv 1949 – 2022 | Bundesanzeiger Verlag. 2022, Bundesanzeiger Verlag GmbH. https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo=bgbl117s0403.pdf#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl117s0403.pdf%27%5D__1693386303788

  2. Barmer. (n.d.). Cannabis auf Rezept: Wann ist das möglich? | BARMER. © BARMER 2023. Alle Rechte Vorbehalten. https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/medizin/cannabis/cannabis-auf-rezept-100386

  3. Whiting PF, Wolff RF, Deshpande S, et al. Cannabinoids for Medical Use: A Systematic Review and Meta-analysis. https://doi.org/10.1001/jama.2015.6358
  4. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte – Cannabis als Medizin. https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Cannabis-als-Medizin/_node.html
  5. Kassenärztliche Bundesvereinigung – Cannabis – was Ärzte bei der Verordnung wissen müssen. https://www.kbv.de/html/cannabis-verordnen.php

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